BÄK fällt zu „Vergiss Alzheimer“ nichts ein

Die Zeitschrift Zahnärztliche Mitteilungen berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über meinen jüngsten Vortrag mit dem Titel „The Making of Alzheimer“  im Rahmen des KommGe-Kongresses in Hamburg. Der Kollege Stefan Grande erlebte eine interessante Reaktion, als er die Bundesärztekammer um eine Stellungnahme bat:

Ärzte, Pharmaindustrie und Medien schürten eine regelrechte Hysterie, monierte Stolze jüngst auf dem Gesundheitswirtschaftskongress in Hamburg. Aus verkaufsfördernden Gesichtspunkten und  Eigeninteressen heraus werde Alzheimer öffentlichkeitswirksam zu einer Krankheit stilisiert, „die keine ist“, sagte Stolze. Ihren Vortrag betitelte sie mit „The Making of Alzheimer – wie Medien und Forscher neue Krankheiten verkaufen.“

Bei der Bundesärztekammer (BÄK) will man sich zu Stolzes Behauptungen nicht äußern. Dennoch hatte die BÄK zum Welt-Alzheimertag am 20. September eine Mitteilung ausgegeben. „Etwa 60 Prozent aller Demenzformen beruhen auf einer Alzheimer Erkrankung“, heißt es dort. mehr

Ein Kommentar zu BÄK fällt zu „Vergiss Alzheimer“ nichts ein

Mir fällt dazu ein: sehr viele Menschen nehmen Magensäurehemmer, sog. Protonenpumpenhemmer. Diese fördern nach längerer Einnahme den Mangel an B12, usw. Daraufhin entwickeln sich z.B. Vergesslichkeit, usw. Es sind Medikamente, die weltweit massiv verordnet werden ohne oft eine gründliche Anamnese oder saubere Diagnose zu erstellen. Z.B. ob die Ursache nicht einfach ein Helicobacter Pylori ist. Einfach skandalös finde ich das. Frau Stolze packt das Thema da an wo es angepackt werden muss. Aber dann funktioniert Pharma und Apothekenumsatz nciht mehr. Solange die Menschen so unkritisch arztgläubig sind und sich selbst nicht kümmern, so lange ändert sich nichts an der Tatsache, dass die meisten chronischen Krankheiten ausgeliefert sind.

Adler am 28. Oktober 2012 um 20:48

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.