Kognitive Defizite bei der FDA

Mit einem raffinierten Schachzug und dank einer seltsamen Entscheidung der US­Arzneimittelzulassungsbehörde FDA ist es den Pharmafirmen Eisai und Pfizer gelungen, ihr Monopol auf den Kassenschlager „Aricept“ für weitere Jahre zu retten. Den Unternehmen beschert der Coup mit dem umstrittenen Alzheimer­Medikament Milliardeneinnahmen – auf Kosten der Sicherheit und Gesundheit wehrloser Patienten. Einen ausführlichen Artikel über die Hintergründe des Falls finden Sie in der aktuellen Ausgabe von BERLINER ÄRZTE – der Zeitschrift der Berliner Ärztekammer.

Ein Kommentar zu Kognitive Defizite bei der FDA

Leserbrief meinerseits zu : Kognitive Defizite bei der FDA, Cornelia Stolze 8/2012 S 25-27

Sehr geehrte Kollegen der Redaktion

Ich beglückwünsche Sie für die vielleicht notwendig gewesene Zivilcourage dieses über den deutschen Tellerrand hinausblickenden Artikels und dessen objektive Information. Auch in der BRD sind die Informationsbeauftragten der vertreibenden Firmen gesetzlich gehalten, nicht von der Packungsbeilage gedeckte Werbeaussagen bei den Marketingabteilungen Ihrer Vertriebsabteilungen zu stoppen.
Dagegen wird leider ständig durch Trickserei und interne Repression auf den Informationsbeauftragten verstossen
und es finden sich viel zu selten Abmahnungen der zuständigen Behörde.

Ihr Artikel trägt hoffentlich zu mehr Aufmerksamkeit und zur Bekämpfung irreführender Werbung und Ihrer Praktiken bei.

Bleiben Sie bei Ihrer objektiven Unbeinflussbarkeit zu unser aller Nutzen !

Mit dankbaren kollegialen Grüssen
Joachim Rettig

Joachim Rettig am 15. August 2012 um 17:03

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